Hubble schwebt frei

Das Weltraumteleskop Hubble schwebt über der Erde. Unten ist eine braune Landschaft mit weißen Wolken und dunklen Flecken zu sehen.

Credit: Besatzung STS-125, NASA

Warum stationieren wir Observatorien im Weltraum? Die meisten Teleskope stehen am Boden. Auf der Erde kann man leichter ein schweres Teleskop bauen und warten. Doch leider blicken Teleskope auf der Erde durch die Erdatmosphäre. Diese filtert einen großen Teil der elektromagnetischen Strahlung. Nur ein schmales Band sichtbaren Lichts erreicht die Erdoberfläche.

Manche Teleskope erforschen das Universum nicht im sichtbaren Licht. Zum Beispiel forscht das Observatorium Chandra mit Röntgenstrahlung. Das Fermi-Teleskop wiederum misst Gammastrahlen. Solche Instrumente muss man aus der Atmosphäre hinausbringen, sonst werden diese Bereiche im Spektrum verschluckt.

Zusätzlich verwackelt die Atmosphäre das Licht, das sie durchlässt. Das Verwackeln entsteht, weil die Luftschichten verschieden dicht sind und sich bewegen. Über der Atmosphäre erhält das Weltraumteleskop Hubble in der Erdumlaufbahn klare Bilder.

Dieses Bild entstand letzte Woche. Es zeigt das Weltraumteleskops Hubble. Davor wurde es geborgen, saniert und wieder ausgesetzt. Hubbles Spiegel ist zwar 15-mal kleiner als die Spiegel mancher Teleskope auf der Erde. Dennoch löst es feinere Details auf. Das künftige große Weltraumteleskop James Webb startet nach aktueller Planung 2014.

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